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DSPP Double Nickase Plasmid (h) | sc-401195-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
DSPP Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401195-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Dentin-Sialophosphoprotein (DSPP) ist ein sezernierter Vorläufer der extrazellulären Matrix, der proteolytisch zu Dentin-Sialoprotein und Dentin-Phosphoprotein verarbeitet wird – zentrale Bestandteile, die Mineralkeimbildung, Kristallwachstum und die Organisation der Matrix in mineralisierten Geweben regulieren. In Odontoblasten trägt DSPP zur Dentinogenese bei, indem es die Reifung der kollagenreichen Matrix und die Ablagerung von Hydroxylapatit koordiniert, das Kalzium-/Phosphat-Handling beeinflusst und den Umbau der extrazellulären Matrix mitsteuert. Eine veränderte DSPP-Expression oder -Sequenz stört die Dynamik der Dentinmineralisierung und ist mit erblichen Dentindefekten assoziiert, wodurch DSPP ein nützlicher Genort für die Untersuchung von Genotyp-Phänotyp-Beziehungen in der kraniofazialen Biologie ist. DSPP dient außerdem als Marker für odontogene Differenzierung in Stammzell- und Entwicklungsmodellen, in denen Signale aus der extrazellulären Matrix die Gewebearchitektur prägen.
DSPP Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des DSPP-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von DSPP abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die DSPP-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit DSPP-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.