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Drebrin Double Nickase Plasmid (h) | sc-403241-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Drebrin Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403241-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
DBN1 kodiert Drebrin, ein aktinbindendes Protein, das in Neuronen besonders stark angereichert ist und die Umgestaltung des Zytoskeletts, die Dynamik des Wachstumskegels sowie die Morphologie dendritischer Dornen (Spines) reguliert. Drebrin moduliert die Organisation von Aktinfilamenten und koppelt synaptische Signalgebung an strukturelle Plastizität über Signalwege, die Zelladhäsion, Neuritenauswuchs und den Aufbau der postsynaptischen Dichte steuern. Eine veränderte DBN1-Expression und Drebrin-Lokalisation wurden mit Veränderungen der synaptischen Stabilität und der Funktion neuronaler Schaltkreise in Verbindung gebracht; zudem wurden Zusammenhänge mit neuroentwicklungsbedingten und neurodegenerativen Phänotypen berichtet. In nicht-neuronalen Kontexten trägt Drebrin ebenfalls zu aktinabhängigen Prozessen wie der Ausbildung von Membranfortsätzen und der Zellmotilität bei, was die breite Erforschung der Zytoskelettregulation unterstützt.
Drebrin Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des DBN1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von DBN1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die DBN1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit DBN1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.