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Dok-3 Double Nickase Plasmid (h) | sc-404131-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Dok-3 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404131-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
DOK3 kodiert Dok-3, ein Adapterprotein, das die Signalweiterleitung stromabwärts von Immunrezeptoren in hämatopoetischen Zellen moduliert, insbesondere in Signalwegen des B‑Zell-Rezeptors und von Fc‑Rezeptoren. Über Interaktionen, die durch seine PH- und PTB-Domänen vermittelt werden, trägt Dok-3 zur Organisation von Signalkomplexen bei, die Phosphorylierungskaskaden prägen und den Output der MAPK- und NF-κB-Signalwege beeinflussen. Durch die Feinabstimmung von Aktivierungsschwellen, Calciumfluss und Zytokinantworten trägt Dok-3 zur Immunhomöostase und zur Regulation inflammatorischer Programme bei. Eine veränderte DOK3-Expression oder -Signalgebung wurde in Forschungskontexten mit Immundysregulation und entzündungsassoziierten Krankheitsmechanismen in Verbindung gebracht und ist damit relevant für Studien zu Signalnetzwerken der angeborenen und adaptiven Immunität.
Dok-3 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des DOK3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von DOK3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die DOK3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit DOK3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.