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DNAH9 Double Nickase Plasmid (h) | sc-407035-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
DNAH9 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-407035-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
DNAH9 kodiert die axonemale Dynein-Schwerkette 9, einen großen, ATP-abhängigen Mikrotubuli-Motor, der zum äußeren Dyneinarm beiträgt und die für die Zilienbiegung erforderlichen Kräfte erzeugt. Durch regulierte Dynein–Mikrotubuli-Interaktionen unterstützt DNAH9 die Funktion motiler Zilien und Flagellen, die der mukoziliären Clearance und anderen durch Zilien angetriebenen Flüssigkeitsströmungsprozessen zugrunde liegt. Eine veränderte DNAH9-Aktivität wurde mit Phänotypen motiler Ziliopathien in Verbindung gebracht, darunter Lateralisierungsdefekte und Funktionsstörungen der Atemwege, die mit der Biologie der primären ziliären Dyskinesie vereinbar sind. Als auslesereicher Zilienmotor wird DNAH9 breit in Signalwegen untersucht, die die axonemale Assemblierung, die Zilienschlagfrequenz und die mechanochemische Energietransduktion steuern.
DNAH9 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des DNAH9-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von DNAH9 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die DNAH9-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit DNAH9-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.