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DJ-1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401006-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
DJ-1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401006-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
PARK7 kodiert DJ-1, ein multifunktionales zytoprotektives Protein, das als redoxsensitiver Sensor und Modulator oxidativer Stressantworten wirkt. DJ-1 ist an der mitochondrialen Homöostase, der Proteostase und der transkriptionellen Regulation beteiligt; beschrieben sind u. a. Verknüpfungen mit der PI3K/AKT-Signalübertragung, chaperonähnliche Aktivität sowie die Regulation des Umgangs mit reaktiven Sauerstoffspezies. In neuronalen und nicht-neuronalen Systemen beeinflusst DJ-1 die Anfälligkeit für oxidativen und metabolischen Stress und verbindet die PARK7-Biologie mit Signalwegen, die an Neurodegeneration und zellulärer Stressadaptation beteiligt sind. Eine veränderte PARK7/DJ-1-Funktion oder -Expression wurde mit Parkinson-assoziierten Mechanismen sowie mit weiteren Kontexten in Verbindung gebracht, in denen mitochondriale Dysfunktion und Redox-Ungleichgewicht das Zellüberleben prägen.
DJ-1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des PARK7-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von PARK7 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die PARK7-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit PARK7-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.