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DGAT1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401735-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
DGAT1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401735-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
DGAT1 kodiert die Diacylglycerol-O-Acyltransferase 1, ein mit dem endoplasmatischen Retikulum assoziiertes Enzym, das den letzten Schritt der Triacylglycerol-Synthese aus Diacylglycerol und Acyl-CoA katalysiert. Durch die Steuerung der Bildung neutraler Lipide und der Biogenese von Lipidtröpfchen beeinflusst DGAT1 die zelluläre Energiespeicherung, lipotoxische Stressreaktionen und die Homöostase von Membranlipiden und ist dabei mit dem Fettsäurestoffwechsel sowie Glycerolipid-Stoffwechselwegen verknüpft. Die DGAT1-Aktivität ist relevant für Untersuchungen zur metabolischen Regulation in Adipozyten, Hepatozyten und im intestinalen Epithel, wo der Umgang mit Triacylglycerolen die Nährstoffaufnahme und Lipidsignale prägt. Veränderungen der DGAT1-Expression oder -Funktion wurden in Zusammenhängen wie Dyslipidämie, Insulinresistenz, hepatischer Steatose und lipidgetriebener Entzündung untersucht.
DGAT1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des DGAT1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von DGAT1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die DGAT1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit DGAT1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.