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| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
Desmin Double Nickase Plasmid (h) | sc-400248-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Desmin Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400248-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
DES kodiert Desmin, ein Intermediärfilamentprotein vom Typ III, das ein essenzielles Gerüst bildet und Z-Scheiben, Sarkolemm, Mitochondrien und Zellkerne in quergestreifter und glatter Muskulatur miteinander verbindet. Desmin verknüpft die zytoskelettale Architektur mit Mechanotransduktion, der Positionierung von Organellen und zellulären Stressantworten und unterstützt so die Ausrichtung der Myofibrillen und die kontraktile Funktion. Es ist an der Assemblierung von Intermediärfilamenten sowie an der Wechselwirkung mit Aktin- und Mikrotubuli-Netzwerken beteiligt und beeinflusst dadurch die Differenzierung von Muskelzellen und den strukturellen Umbau. Pathogene DES-Varianten und eine veränderte Desmin-Organisation sind mit desminassoziierten Myopathien und Kardiomyopathien verbunden, die durch zytoplasmatische Desmin-Aggregate und eine beeinträchtigte Muskelintegrität gekennzeichnet sind. Damit ist DES ein wichtiger Lokus für die Untersuchung von Mechanismen der Muskeldegeneration.
Desmin Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des DES-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von DES abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die DES-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit DES-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.