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DDR2 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-400414-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
DDR2 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-400414-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Discoidin-Domänen-Rezeptor 2 (DDR2) ist eine durch Kollagen aktivierte Rezeptor-Tyrosinkinase, die die Zell–Matrix-Signalübertragung vermittelt und dabei Adhäsion, Migration, Proliferation sowie den Umbau der extrazellulären Matrix reguliert. Nach Bindung an fibrilläre Kollagene löst DDR2 phosphorylierungsabhängige Signalgebung über Signalwege wie MAPK/ERK, PI3K/AKT und SRC-Familienkinasen aus und beeinflusst damit die Zytoskelettdynamik sowie transkriptionelle Programme, die mit Gewebeumbau verknüpft sind. Die DDR2-Aktivität ist aufgrund ihrer Rolle in der Kollagenerkennung und im Matrix-Turnover an Stromatumor-Interaktionen und fibrotischen Prozessen beteiligt; veränderte DDR2-Signalgebung wurde mit Änderungen im invasiven Verhalten und mesenchymalen Phänotypen in Verbindung gebracht. Diese Eigenschaften machen DDR2 zu einem geeigneten Ziel für die Untersuchung kollagengetriebener Signalwege, EMT-ähnlicher Übergänge und der mikroenvironmentalen Regulation des Zellschicksals.
DDR2 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen DDR2-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
DDR2 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des DDR2-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der DDR2-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen DDR2-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native DDR2-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von DDR2-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des DDR2-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem DDR2-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.