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DCTD Double Nickase Plasmid (h) | sc-405193-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
DCTD Double Nickase Plasmid (h2) | sc-405193-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane DCTD-Gen kodiert die Desoxycytidylat-Desaminase, ein zytosolisches Enzym, das die Desaminierung von dCMP zu dUMP katalysiert. Dadurch liefert es eine wichtige Quelle von dUMP für die Thymidylat-Biosynthese und trägt zur Aufrechterhaltung ausgeglichener Desoxynukleotid-Pools bei. Über seine Funktion im Pyrimidinstoffwechsel unterstützt DCTD die DNA-Replikation und -Reparatur, indem es die Verfügbarkeit von dTTP beeinflusst und Replikationsstress begrenzt. Störungen der Nukleotidhomöostase sind ein häufiges Merkmal schnell proliferierender Zellen und werden in der Krebsbiologie häufig mit genomischer Instabilität in Verbindung gebracht. DCTD stellt daher einen nützlichen molekularen Knotenpunkt dar, um die metabolische Kontrolle der DNA-Synthese, den Zellzyklus-Fortschritt und durch Nukleotid-Ungleichgewichte ausgelöste Stressantworten zu untersuchen.
DCTD Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des DCTD-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von DCTD abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die DCTD-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit DCTD-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.