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DAD1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-404172-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
DAD1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404172-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
DAD1 (Defender Against Apoptotic Death 1) kodiert eine konservierte Untereinheit des Oligosaccharyltransferase(OST)-Komplexes im endoplasmatischen Retikulum und unterstützt die N‑verknüpfte Glykosylierung während der kotranslationalen Proteinverarbeitung. Durch die Kopplung der Glykanübertragung an neu entstehende Polypeptide beeinflusst DAD1 die Qualitätskontrolle der Proteinfaltung, die ER‑Homöostase und proteostaseabhängige Signalwege. Eine Störung der DAD1‑Funktion kann Zellen für ER‑stressassoziierte Apoptose sensibilisieren sowie die Reifung und den Transport sekretorischer und membranständiger Proteine verändern. Diese Eigenschaften machen DAD1 zu einem nützlichen Knotenpunkt für die Untersuchung der Glykoproteinbiosynthese, von Signalwegen der Unfolded Protein Response und krankheitsrelevanter Proteostase‑Mechanismen.
DAD1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des DAD1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von DAD1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die DAD1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit DAD1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.