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CYP21A2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402919-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CYP21A2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402919-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CYP21A2 kodiert das Cytochrom‑P450‑Enzym Steroid‑21‑Hydroxylase, eine mit dem endoplasmatischen Retikulum assoziierte Monooxygenase, die für die adrenale Steroidogenese erforderlich ist. Es katalysiert entscheidende Hydroxylierungsschritte in den Biosynthesewegen, die zu Cortisol und Aldosteron führen, und beeinflusst damit die Homöostase von Glukokortikoiden und Mineralokortikoiden. Die Aktivität von CYP21A2 ist in mitochondriale und mikrosomale steroidogene Netzwerke eingebunden, einschließlich des Elektronentransfers von NADPH über die P450‑Oxidoreduktase sowie der koordinierten Regulation von Programmen der Zonierung der Nebennierenrinde. Loss‑of‑function‑Varianten in CYP21A2 sind stark mit der kongenitalen Nebennierenhyperplasie infolge eines 21‑Hydroxylase‑Mangels assoziiert und machen das Gen zu einem zentralen Ziel für die Untersuchung der Steroidbiosynthese und endokriner Krankheitsmechanismen in humanen Zellmodellen.
CYP21A2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CYP21A2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CYP21A2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CYP21A2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CYP21A2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.