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CS1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401906-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CS1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401906-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
SLAMF7, auch als CS1 bekannt, ist ein humaner Immunrezeptor, der überwiegend auf natürlichen Killerzellen, bestimmten T‑Zell‑Subpopulationen und Plasmazellen exprimiert wird und dort die Zell‑Zell‑Erkennung sowie immunmodulatorische Signalwege vermittelt. Über homotypische Interaktionen und die Rekrutierung von Adapterproteinen wie EAT‑2 beeinflusst CS1 die zytotoxische Aktivierung, die Zytokinfreisetzung und die Bildung der immunologischen Synapse. SLAMF7‑abhängige Signalwege greifen in die Regulation von Lymphozytenaktivierung und ‑differenzierung ein und prägen dadurch entzündliche sowie antitumorale Immunantworten. Eine fehlregulierte SLAMF7‑Expression und ‑Signalübertragung wird häufig im Zusammenhang mit der Plasmazellbiologie, Immunflucht und Mechanismen hämatologischer Erkrankungen untersucht.
CS1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des SLAMF7-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von SLAMF7 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die SLAMF7-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit SLAMF7-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.