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CRY1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400946-NIC | 20 µg | $410.00 |
CRY1 (Cryptochrom, circadianer Regulator 1) kodiert eine zentrale Komponente der zirkadianen Uhr von Säugetieren, die innerhalb der transkriptionell‑translationalen Rückkopplungsschleife wirkt und die durch CLOCK–BMAL1 vermittelte Genexpression reprimiert. Durch die Zusammenarbeit mit PER‑Proteinen und assoziierten regulatorischen Komplexen trägt CRY1 zur Koordination der rhythmischen Kontrolle von Stoffwechsel, Zellzyklus‑Timing, DNA‑Schadensantworten und endokriner Signalgebung in verschiedenen Geweben bei. Eine veränderte CRY1‑Aktivität oder ‑Expression wird mit Störungen des zirkadianen Rhythmus und nachgeschalteten Effekten auf die Schlaf‑Wach‑Regulation sowie die metabolische Homöostase in Verbindung gebracht; entsprechend wird CRY1 häufig im Kontext uhrgesteuerter transkriptioneller Netzwerke untersucht. Diese Eigenschaften machen CRY1 zu einem nützlichen Knotenpunkt, um zu erforschen, wie zeitliche Regulation die Zellphysiologie und die Anpassung an Stress prägt.
CRY1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CRY1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CRY1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CRY1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CRY1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.