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CRMP-5 Double Nickase Plasmid (h) | sc-406365-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CRMP-5 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-406365-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
DPYSL5 kodiert das Collapsin Response Mediator Protein 5 (CRMP-5), ein zytosolisches Phosphoprotein, das an semaphorinabhängiger Signalübertragung und am Umbau des Zytoskeletts beteiligt ist. CRMP-5 spielt bei Neuritenauswachsung, neuronaler Polarität und bei Leit-/Orientierungssignalen eine Rolle, indem es vorgelagerte Kinasen mit der Dynamik von Mikrotubuli und Aktin verknüpft. Durch die Einbindung in Signalwege, die Axonlenkung und synaptische Organisation steuern, kann DPYSL5 Migrations- und Differenzierungsprogramme in neuronalen und neuroendokrinen Kontexten beeinflussen. Eine veränderte Regulation der CRMP-Familie wurde mit neuroentwicklungsbedingten und neurodegenerativen Phänotypen sowie mit paraneoplastischer neurologischer Autoimmunität in Verbindung gebracht, was DPYSL5 als nützliches Ziel für mechanistische Studien zu Störungen des Nervensystems stützt.
CRMP-5 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des DPYSL5-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von DPYSL5 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die DPYSL5-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit DPYSL5-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.