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CPSF1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-405273-NIC | 20 µg | $410.00 |
CPSF1 (cleavage and polyadenylation specificity factor subunit 1) ist eine zentrale Komponente der 3′-End‑Prozessierungsmaschinerie von prä‑mRNA, die die Erkennung von Polyadenylierungssignalen, die endonukleolytische Spaltung und die Addition des Poly(A)-Schwanzes koordiniert. Über seine Funktion im CPSF‑Komplex koppelt CPSF1 die Transkriptionsbeendigung an die RNA‑Reifung und beeinflusst dadurch die Transkriptstabilität, den nukleären Export und die Effizienz der Translation. Störungen der CPSF1‑abhängigen Spaltung und Polyadenylierung können die Nutzung alternativer Polyadenylierungsstellen verschieben und Genexpressionsprogramme, die mit Zellzykluskontrolle, Differenzierung und Stressantworten verknüpft sind, umfassend umgestalten. Eine fehlregulierte 3′-End‑Prozessierung von mRNA wurde mit proliferativen und neuroentwicklungsbezogenen Phänotypen in Verbindung gebracht, wodurch CPSF1 ein nützlicher Ansatzpunkt für die Untersuchung RNA‑Prozessierungs‑getriebener Krankheitsmechanismen in menschlichen Zellen ist.
CPSF1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CPSF1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CPSF1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CPSF1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CPSF1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.