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cPLA2 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-400678-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
cPLA2 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-400678-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
PLA2G4A kodiert die zytosolische Phospholipase A2 alpha (cPLA2), ein calciumabhängiges, durch Phosphorylierung reguliertes Enzym, das Membranphospholipide selektiv hydrolysiert und dabei Arachidonsäure freisetzt. Diese Reaktion liefert das Substrat für die Eicosanoid-Biosynthese über Cyclooxygenase- und Lipoxygenase-Wege und verknüpft die cPLA2-Aktivität mit der Produktion von Prostaglandinen und Leukotrienen während inflammatorischer Signalübertragung. cPLA2 integriert Signale aus MAPK/ERK- und anderen stressresponsiven Kinasekaskaden, um die Bildung von Lipidmediatoren, Membranumbau und vesikulären Transport zu koordinieren. Eine fehlregulierte PLA2G4A-Signalgebung wurde mit chronischen Entzündungszuständen, vaskulären Pathologien und der Biologie tumorassoziierter Mikroumgebungen in Verbindung gebracht, was sie zu einem nützlichen Knotenpunkt für mechanistische Studien lipidgetriebener Signalnetzwerke macht.
cPLA2 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen PLA2G4A-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
cPLA2 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des PLA2G4A-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der PLA2G4A-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen cPLA2-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native PLA2G4A-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von cPLA2-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des cPLA2-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem PLA2G4A-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.