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connexin 46 Double Nickase Plasmid (h) | sc-403947-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
connexin 46 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403947-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
GJA3 kodiert Connexin 46, ein in der Augenlinse angereichertes Gap-Junction-Protein, das sich zu Hemikanälen und interzellulären Kanälen zusammensetzt und so den direkten Zell-zu-Zell-Transport von Ionen und kleinen Metaboliten vermittelt. Connexin 46 unterstützt die Differenzierung und Homöostase von Linsenfaserzellen, indem es zum Mikrozirkulationssystem der Linse beiträgt, die Redoxbalance koordiniert und das ionische sowie osmotische Gleichgewicht aufrechterhält. Durch die Regulation der Gap-Junction-Kommunikation und der Hemikanal-Permeabilität beeinflusst es den Calciumhaushalt, die ATP-Signalübertragung und zelluläre Stressantworten im avaskulären Augengewebe. Eine Störung der GJA3-Funktion ist mit erblichen Katarakt-Phänotypen assoziiert und macht das Gen zu einem relevanten Ziel für Untersuchungen der Mechanismen der Linsentransparenz und der Proteinkontrolle im okulären Umfeld.
connexin 46 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GJA3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GJA3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GJA3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GJA3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.