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COL2A1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400359-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
COL2A1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400359-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
COL2A1 kodiert die α1‑Kette von Kollagen Typ II, einem wichtigen fibrillären Kollagen im hyalinen Knorpel und in der sich entwickelnden Wirbelsäule. Sein Aufbau in der extrazellulären Matrix unterstützt die Differenzierung von Chondrozyten, die Gewebebiomechanik und die Kollagenfibrillogenese und integriert sich in proteoglykanreiche Netzwerke, um die Knorpelintegrität zu erhalten. Die Expression und Prozessierung von COL2A1 steht in Wechselwirkung mit Signalwegen des Matrixumbaus, einschließlich der Regulation durch SOX9‑gesteuerte chondrogene Programme und Rückkopplungen durch Signalgebung der TGF‑β‑Familie. Genetische Varianten oder eine fehlregulierte COL2A1‑Funktion sind mit erblichen Skelettdysplasien und knorpeldegenerativen Veränderungen im Zusammenhang mit Arthrose assoziiert, weshalb COL2A1 ein häufiges Ziel in der muskuloskelettalen und extrazellulärmatrixbezogenen Forschung ist.
COL2A1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des COL2A1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von COL2A1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die COL2A1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit COL2A1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.