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CIITA Double Nickase Plasmid (h) | sc-401762-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CIITA Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401762-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CIITA (class II major histocompatibility complex transactivator) ist ein Masterregulator der MHC‑Klasse‑II‑Genexpression in antigenpräsentierenden Zellen und koordiniert die Transkription der Loci HLA-DP, HLA-DQ und HLA-DR. Als nicht an DNA bindender Koaktivator integriert CIITA Signale von Interferon‑γ und anderen inflammatorischen Signalwegen, um zusammen mit Faktoren wie RFX und NF‑Y Enhanceosomen zu bilden und chromatinmodifizierende Maschinerie zu rekrutieren. Über die Steuerung von Programmen der Antigenverarbeitung und -präsentation prägt CIITA die Priming‑Phase von CD4+‑T‑Zellen und die Immunüberwachung; eine veränderte CIITA‑Aktivität wurde mit Immundysregulation und tumorbedingter Immunflucht in Verbindung gebracht. Fehlregulierte, CIITA‑abhängige transkriptionelle Netzwerke werden außerdem im Kontext inflammatorischer und autoimmuner Phänotypen sowie von Wirt‑Pathogen‑Interaktionen untersucht.
CIITA Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CIITA-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CIITA abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CIITA-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CIITA-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.