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ChREBP Double Nickase Plasmid (m) | sc-425525-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ChREBP Double Nickase Plasmid (m2) | sc-425525-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Mlxipl kodiert das Carbohydrate-Response-Element-Binding-Protein (ChREBP), einen glukoseabhängigen Transkriptionsfaktor, der die Umwandlung überschüssiger Kohlenhydrate in Lipide koordiniert, indem er Gene der Glykolyse und der de-novo-Lipogenese induziert. In Mausgeweben wie Leber und Fettgewebe verknüpft ChREBP den Kohlenhydratfluss mit metabolischen Genprogrammen downstream des Glukosestoffwechsels und der Insulinsignalübertragung und prägt dadurch die Triglyzeridsynthese, die metabolische Zonierung der Hepatozyten sowie die Funktion von Adipozyten. Eine fehlregulierte ChREBP-Aktivität wird mit metabolischen Phänotypen wie hepatischer Steatose, Insulinresistenz und verändertem Lipidhandling in Verbindung gebracht, wodurch Mlxipl ein zentraler Knotenpunkt für die Untersuchung nährstoffgetriebener transkriptioneller Kontrolle ist. Als transkriptioneller Regulator bietet ChREBP zudem einen gut zugänglichen Ansatzpunkt, um das Zusammenspiel zwischen Kohlenhydratstoffwechsel, Lipogenese und oxidativen Stressantworten zu untersuchen.
ChREBP Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Mlxipl-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Mlxipl abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Mlxipl-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Mlxipl-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.