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Chitotriosidase Double Nickase Plasmid (h) | sc-402112-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Chitotriosidase Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402112-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CHIT1 kodiert die menschliche Chitotriosidase, eine sekretierte Glykosylhydrolase, die vor allem von aktivierten Makrophagen und anderen myeloiden Zellen produziert wird. Sie baut chitinähnliche Polysaccharide ab und ist an der angeborenen Immunabwehr beteiligt. CHIT1 ist mit der Biologie von Lysosomen und Phagolysosomen, mit Programmen der Makrophagenaktivierung sowie mit extrazellulärmatrix-assoziierten Umbauprozessen verknüpft, wie sie bei chronischer Entzündung auftreten. Veränderte CHIT1-Expression oder -Aktivität wird häufig als molekularer Indikator für die Makrophagenlast und entzündliche Zustände verwendet, und genetische Variation in CHIT1 kann die Enzymfunktion in menschlichen Populationen beeinflussen. Daher ist CHIT1 relevant für Studien zu granulomatösen Erkrankungen und lysosomalen Speicherkrankheiten, zu Entzündungen und Remodeling der Atemwege sowie zur umfassenderen immunometabolischen Regulation der Gewebehomöostase.
Chitotriosidase Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CHIT1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CHIT1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CHIT1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CHIT1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.