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CHD1 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-404299-ACT | 20 µg | $397.00 |
CHD1 (chromodomain helicase DNA-binding protein 1) ist ein ATP-abhängiger Chromatin-Remodeler, der über seine Chromodomänen H3K4-methylierte Nukleosomen erkennt und die Nukleosomenpositionierung moduliert, um die transkriptionelle Regulation zu unterstützen. Es trägt zu RNA-Polymerase-II-assoziierten Genexpressionsprogrammen, zur Chromatinzugänglichkeit sowie zur Koordination von DNA-Replikation und -Reparatur innerhalb des Euchromatins bei. Durch diese Aktivitäten beeinflusst CHD1 die Genomstabilität und zellzustandsspezifische Transkriptionsnetzwerke, darunter Signalwege, die mit Differenzierung und Stressantworten verknüpft sind. Eine veränderte CHD1-Funktion oder -Expression wurde mit einer fehlregulierten epigenetischen Kontrolle in der Krebsbiologie in Verbindung gebracht, weshalb CHD1 ein häufiges Ziel mechanistischer Studien zur Transkription und Chromatinarchitektur ist.
CHD1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen CHD1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
CHD1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des CHD1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der CHD1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen CHD1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native CHD1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von CHD1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des CHD1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem CHD1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.