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Cdk9 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400242-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Cdk9 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400242-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CDK9 kodiert die katalytische Untereinheit des positiven Transkriptions-Elongationsfaktors b (P-TEFb), eines Kinasekomplexes, der die C‑terminale Domäne der RNA-Polymerase II sowie Pausierungsfaktoren phosphoryliert, um eine produktive Transkriptionselongation zu fördern. Über die Kontrolle der Freisetzung aus der promotorproximalen Pause reguliert Cdk9 Programme schnell reagierender Gene, das Fortschreiten des Zellzyklus und stressadaptive Transkription und ist dabei in Cyclin‑T‑abhängige Signalwege sowie chromatinassoziierte regulatorische Netzwerke eingebunden. Eine fehlregulierte CDK9-Aktivität oder -Abhängigkeit wurde mit einer veränderten transkriptionellen Homöostase bei Krebs sowie mit Störungen inflammatorischer und viraler transkriptioneller Schaltkreise in Verbindung gebracht, was CDK9 zu einem zentralen Knotenpunkt für die Untersuchung von Mechanismen der Transkriptionskontrolle macht.
Cdk9 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CDK9-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CDK9 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CDK9-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CDK9-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.