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Cdk5 Lentiviral Activation Particles (m) | sc-419602-LAC | 200 µl | $455.00 |
Die cyclinabhängige Kinase 5 (Cdk5) ist eine prolin-gerichtete Serin/Threonin-Kinase, die – im Gegensatz zu zellzyklusassoziierten CDKs – vor allem durch p35/p39 aktiviert wird und hauptsächlich in postmitotischen Zellen wirkt. In Mausmodellen koordiniert sie die neuronale Entwicklung, den Transport synaptischer Vesikel, die Zytoskelettdynamik sowie aktivitätsabhängige Signalübertragung durch die Phosphorylierung von Substraten, die an der Mikrotubuli-Stabilität und der Axonleitung beteiligt sind. Cdk5 greift in Signalwege ein, die die Kalziumsignalgebung, die dopaminerge und glutamaterge Neurotransmission sowie stressresponsive Kinase-Netzwerke regulieren, welche das neuronale Überleben und die Plastizität beeinflussen. Eine fehlregulierte Cdk5-Aktivität wurde mit neurodegenerativen und neuroinflammatorischen Phänotypen, aberranten Phosphorylierungsereignissen und veränderter Schaltkreisfunktion in Verbindung gebracht, was für Modelle der Alzheimer-Krankheit, Parkinson-Krankheit, Epilepsie und neuropathischer Schmerzen relevant ist.
Cdk5 Lentivirale Aktivierungspartikel (m) erfüllen diesen Bedarf, indem sie das vollständige Transkriptionsaktivierungssystem des Synergistic Activation Mediator (SAM) in transduktionsbereite, hoch-titrige lentivirale Partikel verpacken und so eine effiziente Cdk5-Hochregulation über ein breiteres Spektrum menschlicher Zelltypen ermöglichen.
Cdk5 Lentivirale Aktivierungspartikel (m) liefern alle funktionellen Komponenten des Synergistic Activation Mediator (SAM)-Systems über lentivirale Transduktion. Das System umfasst drei Partikelpräparate, die gemeinsam in Zielzellen transduziert werden: eines, das für katalytisch inaktives dCas9 (Mutationen D10A und N863A) kodiert, das mit der VP64-Transaktivierungsdomäne und einem Blasticidin-Resistenzgen fusioniert ist; eines, das für das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein mit einem Hygromycin-Resistenzgen kodiert; und eines, das für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA kodiert, die an zwei MS2-RNA-Aptamere mit einem Puromycin-Resistenzgen fusioniert ist. Nach der lentiviralen Transduktion und der genomischen Integration der Expressionskassetten werden die SAM-Komponenten stabil exprimiert und lagern sich am Zielort innerhalb der proximalen Promotorregion stromaufwärts der Cdk5-Transkriptionsstartstelle an, wo VP64, p65 und HSF1 kooperativ wirken, um endogene Transkriptionsmaschinerie zu rekrutieren und eine anhaltende Hochregulation der endogenen Cdk5-Expression zu bewirken. Die Verwendung von nuklease-inaktivem dCas9 verhindert die Einführung von Doppelstrangbrüchen in der DNA und bewahrt den nativen Cdk5-Genomlokus sowie die regulatorische Architektur.
Das lentivirale Format bietet mehrere praktische Vorteile: Die stabile genomische Integration unterstützt eine vererbbare Aktivierung über Zellteilungen hinweg; Partikelpräparate mit hohem Titer machen eine eigene Virusproduktion überflüssig; und die Kompatibilität mit primären, sich nicht teilenden und transfektionsresistenten Zelltypen erweitert die experimentellen Möglichkeiten. Eine erfolgreiche Transduktion kann durch eine dreifache Antibiotika-Selektion mit Puromycin, Hygromycin und Blasticidin bestätigt und verstärkt werden.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.