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CD5L CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-404865-ACT | 20 µg | $397.00 |
CD5L (CD5 molecule-like) ist ein sezerniertes, cysteinreiches Scavenger-Rezeptor-Protein, das überwiegend von Makrophagen produziert wird und die Homöostase der angeborenen Immunität sowie Entzündungsprozesse moduliert. Es bindet verschiedene Lipid- und mikrobielle Liganden und beeinflusst unter anderem die Makrophagenpolarisierung, den Umgang mit apoptotischen Zellen und den Lipidstoffwechsel, wobei es in Signalwege eingebunden ist, die mit Zytokinsignalisierung und Gewebeumbau verknüpft sind. CD5L wurde mit immunvermittelter Pathologie und metabolischer Entzündung in Zusammenhang gebracht, und eine veränderte Expression wurde in unterschiedlichen Kontexten beschrieben, etwa in atherosklerotischen Läsionen, chronisch entzündlichen Zuständen und in der Biologie tumorassoziierter Makrophagen. Diese Eigenschaften machen CD5L zu einem nützlichen Ziel, um makrophagengetriebene Hinweise aus dem Mikromilieu und den Lipid‑Immun‑Crosstalk in humanen Zellmodellen zu untersuchen.
CD5L Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen CD5L-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
CD5L Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des CD5L-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der CD5L-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen CD5L-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native CD5L-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von CD5L-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des CD5L-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem CD5L-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.