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CD42c Double Nickase Plasmid (h) | sc-403712-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CD42c Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403712-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
GP1BB kodiert die Thrombozyten-Glykoprotein-Ib‑β‑Kette (CD42c), eine wesentliche Komponente des GPIb‑IX‑V‑Rezeptorkomplexes, der unter hoher Scherbelastung das Anheften und die Adhäsion von Thrombozyten an den von‑Willebrand‑Faktor vermittelt. Durch die Koordination mit zytoskelettalen Adapterproteinen und Signalnetzwerken wie Src-Familienkinasen und PI3K‑abhängigen Signalwegen trägt CD42c zur Thrombozytenaktivierung, zu prokoagulatorischen Antworten und zur Thrombusbildung bei. Eine genetische Störung oder veränderte Expression von GP1BB beeinträchtigt die Oberflächenassemblierung des Rezeptors und die Thrombozytenfunktion und verknüpft diese Achse mit erblichen Thrombozytenstörungen, die durch Makrothrombozytopenie und Blutungsphänotypen gekennzeichnet sind. Daher wird GP1BB häufig in Modellen der Thrombozytenbiogenese, der Hämostase und der Mechanotransduktion untersucht, die für die Gefäßbiologie und die Forschung zur inflammatorischen Thrombose relevant sind.
CD42c Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GP1BB-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GP1BB abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GP1BB-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GP1BB-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.