



Bestellinformation
| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
CD30 Double Nickase Plasmid (m) | sc-423446-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CD30 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-423446-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Mouse Tnfrsf8 kodiert CD30, ein Mitglied der TNF-Rezeptor-Superfamilie, das auf aktivierten Lymphozyten exprimiert wird und als kostimulatorischer Rezeptor wirkt, der Immunaktivierung und -differenzierung moduliert. Die Bindung an CD30 rekrutiert Adapterproteine und löst nachgeschaltete NF-κB- und MAPK-Signalwege aus, wodurch Zytokinproduktion, Proliferation und Überlebensprogramme in Immunzellen geprägt werden. In experimentellen Modellen wurde eine veränderte CD30-Signalgebung mit fehlregulierten Entzündungsreaktionen und Veränderungen der Lymphozyten-Aktivierungszustände in Verbindung gebracht. Diese Eigenschaften machen CD30 zu einem nützlichen Ziel für mechanistische Studien zur rezeptorvermittelten Signalübertragung und zu Schicksalsentscheidungen von Immunzellen.
CD30 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Tnfrsf8-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Tnfrsf8 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Tnfrsf8-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Tnfrsf8-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.