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CD3-ε Double Nickase Plasmid (h) | sc-400240-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CD3-ε Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400240-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CD3E kodiert CD3-ε, eine essenzielle Komponente des T‑Zell‑Rezeptor(TCR)‑CD3‑Komplexes, der die Antigenerkennung mit der intrazellulären Signaltransduktion koppelt. CD3‑ε trägt zur Assemblierung und Oberflächenexpression des TCR‑Komplexes bei und unterstützt über die zugehörigen CD3‑ITAM‑Signalmodule die Aktivierung proximaler Kinasen und nachgeschalteter Signalwege, darunter LCK/ZAP70, die Bildung des LAT‑Signalosoms, Calciumflüsse, MAPK sowie die Transkriptionsprogramme von NF‑κB und NFAT. Indem CD3‑ε die Selektion von Thymozyten, die Aktivierungsschwellen von T‑Zellen und die Zytokinproduktion mitprägt, ist es zentral für die Homöostase der adaptiven Immunität. Störungen der CD3E‑Funktion sind relevant für Studien zu T‑Zell‑Immundefizienz‑Phänotypen, aberranter Lymphozytensignalgebung und Mechanismen, die einer Immundysregulation zugrunde liegen.
CD3-ε Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CD3E-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CD3E abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CD3E-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CD3E-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.