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CD27 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401938-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CD27 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401938-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CD27 ist ein kostimulatorisches Molekül der TNF‑Rezeptor-Superfamilie, das auf aktivierten T‑Zellen, Gedächtnis‑B‑Zellen und Subpopulationen von NK‑Zellen exprimiert wird; die Bindung an CD70 verstärkt dabei die antigengetriebene Aktivierung. Die CD27‑Signalgebung fördert über TRAF‑vermittelte Signalwege, die in NF‑κB‑ und MAPK‑Kaskaden münden, das Überleben, die Proliferation und die Differenzierung von Lymphozyten und prägt so die Zytokinproduktion und das adaptive Immungedächtnis. Eine dysregulierte CD27–CD70‑Aktivität wurde mit einer veränderten Immunhomöostase, chronischen Entzündungen und Tumor‑Immun‑Interaktionen in Verbindung gebracht, und erbliche Defekte in CD27 können die antivirale Immunität und humorale Antworten beeinträchtigen. Als Oberflächenrezeptor mit gut charakterisierter Ligandenbiologie wird CD27 häufig zur Untersuchung von Mechanismen der Immunaktivierung, Erschöpfung und von Schicksalsentscheidungen lymphozytärer Linien herangezogen.
CD27 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CD27-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CD27 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CD27-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CD27-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.