Date published: 2026-7-14

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CD27 CRISPR Activation Plasmid (h): sc-401938-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • CD27 CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • CD27 CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom CD27 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom CD27 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der CD27-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: CD27: sc-25289
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    CD27 CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-401938-ACT
    20 µg
    $397.00

    CD27 kodiert ein kostimulatorisches Molekül der TNF‑Rezeptorsuperfamilie, das vor allem auf T‑Zellen, Gedächtnis‑B‑Zellen und Untergruppen von NK‑Zellen exprimiert wird und dort an CD70 bindet, um die antigengetriebene Aktivierung von Lymphozyten zu verstärken. Die CD27‑Signalgebung aktiviert sowohl kanonische als auch nicht‑kanonische NF‑κB‑Signalwege sowie MAPK‑ und PI3K/AKT‑Kaskaden und unterstützt dadurch Proliferation, Überleben, Zytokinproduktion und die Ausbildung einer langlebigen Immungedächtnisantwort. Aufgrund seiner Rolle bei der Prägung von Effektor‑ und Gedächtnisantworten wurde eine veränderte CD27/CD70‑Aktivität mit Immundysregulation und entzündlichen Mikroumgebungen in Verbindung gebracht; zudem wird die CD27‑Expression häufig zur Phänotypisierung von Differenzierungszuständen von Lymphozyten genutzt. Diese Eigenschaften machen CD27 zu einem hilfreichen Knotenpunkt für die Untersuchung adaptiver Immun‑Signalnetzwerke, der Zell‑Zell‑Kostimulation und kontextabhängiger Immunfunktionsstörungen.

    CD27 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen CD27-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    CD27 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des CD27-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der CD27-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen CD27-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native CD27-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von CD27-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des CD27-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem CD27-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.