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CD26 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-400862-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
CD26 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-400862-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
DPP4 kodiert CD26, ein Typ‑II‑transmembranöses Glykoprotein mit Dipeptidylpeptidase‑Aktivität, das ausgewählte Chemokine, Inkretine und andere bioaktive Peptide verkürzt und dadurch extrazelluläre Signalgradienten sowie das Trafficking von Immunzellen mitprägt. Über die enzymatische Prozessierung hinaus ist CD26 über Interaktionen mit Bestandteilen der extrazellulären Matrix und Zelloberflächenpartnern an kostimulatorischer Signalübertragung und adhäsionsbezogenen Prozessen beteiligt und beeinflusst so die T‑Zell‑Aktivierung und Entzündungsreaktionen. In menschlichen Geweben wurde die Expression von DPP4/CD26 mit Signalwegen in Verbindung gebracht, die die Leukozytenmigration, die Zytokinsignalisierung und die metabolische Regulation steuern. Eine fehlregulierte CD26‑Aktivität oder ‑Expression wird unter anderem im Zusammenhang mit immunvermittelten Entzündungen, der Biologie des Tumormikromilieus und Mechanismen metabolischer Erkrankungen untersucht.
CD26 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen DPP4-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
CD26 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des DPP4-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der DPP4-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen CD26-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native DPP4-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von CD26-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des CD26-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem DPP4-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.