Date published: 2026-7-10

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CD26 CRISPR Activation Plasmid (h): sc-400862-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • CD26 CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • CD26 CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom CD26 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom CD26 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der DPP4-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: CD26: sc-7633
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    ProduktKatalog #EINHEITPreisANZAHLFavoriten

    CD26 CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-400862-ACT
    20 µg
    $397.00

    CD26 CRISPR Activation Plasmid (h2)

    sc-400862-ACT-2
    20 µg
    $397.00

    DPP4 kodiert CD26, ein Typ‑II‑transmembranöses Glykoprotein mit Dipeptidylpeptidase‑Aktivität, das ausgewählte Chemokine, Inkretine und andere bioaktive Peptide verkürzt und dadurch extrazelluläre Signalgradienten sowie das Trafficking von Immunzellen mitprägt. Über die enzymatische Prozessierung hinaus ist CD26 über Interaktionen mit Bestandteilen der extrazellulären Matrix und Zelloberflächenpartnern an kostimulatorischer Signalübertragung und adhä­sionsbezogenen Prozessen beteiligt und beeinflusst so die T‑Zell‑Aktivierung und Entzündungsreaktionen. In menschlichen Geweben wurde die Expression von DPP4/CD26 mit Signalwegen in Verbindung gebracht, die die Leukozytenmigration, die Zytokinsignalisierung und die metabolische Regulation steuern. Eine fehlregulierte CD26‑Aktivität oder ‑Expression wird unter anderem im Zusammenhang mit immunvermittelten Entzündungen, der Biologie des Tumormikromilieus und Mechanismen metabolischer Erkrankungen untersucht.

    CD26 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen DPP4-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    CD26 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des DPP4-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der DPP4-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen CD26-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native DPP4-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von CD26-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des CD26-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem DPP4-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.