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CD20 Double Nickase Plasmid (h) | sc-416765-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CD20 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-416765-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
MS4A1 kodiert CD20, ein tetraspanes Membranprotein, das selektiv auf B-Lymphozyten exprimiert wird und zur Aktivierung, Proliferation und Differenzierung von B-Zellen beiträgt. CD20 ist an der Regulation des Ca2+-Flusses beteiligt und organisiert Membran-Mikrodomänen, die die Signalübertragung des B-Zell-Rezeptors sowie nachgeschaltete Signalwege wie PI3K/AKT, NF-κB und MAPK koordinieren. Die Expression von CD20 kennzeichnet wichtige Stadien der B-Zellentwicklung und wird in der Immunologie breit als Linienmarker verwendet. Fehlregulierte B-Zell-Signalgebung und eine veränderte MS4A1-Expression sind relevant für Studien zur autoimmunen Entzündung und zur Biologie B‑zellgetriebener hämatologischer Erkrankungen.
CD20 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des MS4A1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von MS4A1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die MS4A1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit MS4A1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.