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CD1D Double Nickase Plasmid (h) | sc-402435-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CD1D Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402435-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CD1D kodiert CD1d, ein nichtklassisches, MHC‑Klasse‑I‑ähnliches, antigenpräsentierendes Molekül, das körpereigene und mikrobielle Lipidantigene bindet und sie an der Zelloberfläche zur Erkennung durch invariante natürliche Killer‑T‑Zellen (iNKT‑Zellen) präsentiert. Über CD1d–TCR‑Interaktionen koordiniert es die angeboren‑ähnliche T‑Zell‑Aktivierung, die rasche Zytokinfreisetzung und nachgeschaltete Wechselwirkungen mit dendritischen Zellen, NK‑Zellen und konventionellen T‑Zellen und prägt damit Immunüberwachung und Toleranz. Die CD1D‑Funktion ist in endosomalen Transport, Lipidbeladungswege und Antigenpräsentationsprozesse eingebettet, die entzündliche Signalwege und die immunologische Gewebehomöostase beeinflussen. Eine veränderte, CD1d‑vermittelte Präsentation von Lipidantigenen wird mit Immundysregulation in Zusammenhang gebracht, die für Infektionen, Tumorimmunologie sowie Autoimmun‑ oder Entzündungserkrankungen relevant ist, was mechanistische Studien in unterschiedlichen Zelltypen motiviert.
CD1D Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CD1D-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CD1D abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CD1D-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CD1D-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.