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CBP/KAT3A/CREBBP Double Nickase Plasmid (h) | sc-400200-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CBP/KAT3A/CREBBP Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400200-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CREBBP kodiert das CREB-bindende Protein (CBP/KAT3A), einen nukleären transkriptionellen Koaktivator und Lysin-Acetyltransferase, der Histone und zahlreiche Nicht-Histon-Substrate acetyliert, um die Chromatinzugänglichkeit und die Genexpression zu regulieren. CBP integriert Signale von CREB, nukleären Rezeptoren und entwicklungsbezogenen Transkriptionsfaktoren und formt dadurch Programme, die den Zellzyklusfortschritt, die Differenzierung und DNA-Schadensantworten steuern. Über seine Bromodomäne und KAT-Aktivität koordiniert CBP die Enhancer-Funktion und die transkriptionelle Elongation in mehreren Signalnetzwerken, einschließlich cAMP/CREB-abhängiger Signalwege. Veränderte CREBBP-Funktion und epigenetische Fehlregulation sind mit neuroentwicklungsbezogenen Phänotypen und unterschiedlichen Malignomen assoziiert, was CREBBP zu einem breit untersuchten Knotenpunkt der Transkriptionskontrolle und Chromatinbiologie macht.
CBP/KAT3A/CREBBP Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CREBBP-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CREBBP abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CREBBP-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CREBBP-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.