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cathepsin L Double Nickase Plasmid (h) | sc-400804-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
cathepsin L Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400804-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CTSL kodiert für das humane Cathepsin L, eine lysosomale Cysteinprotease, die den intrazellulären Proteinumsatz durch endolysosomalen Abbau vermittelt und über MHC‑Klasse‑II‑Wege zur Antigenprozessierung beiträgt. Cathepsin L ist am Autophagie‑Lysosomen‑Flux beteiligt, an der Umbauprozessen der extrazellulären Matrix durch perizelluläre Proteolyse sowie an der regulierten Prozessierung ausgewählter Proproteine in sauren Kompartimenten. Eine fehlregulierte CTSL‑Aktivität oder ‑Expression wurde mit veränderter Proteostase und invasivem Zellverhalten in der Krebsbiologie in Verbindung gebracht, ebenso mit entzündlichen und neurodegenerativen Zusammenhängen, in denen die lysosomale Funktion gestört ist. Als zentraler Knotenpunkt des lysosomenabhängigen Katabolismus wird CTSL häufig untersucht, um vesikulären Transport, Proteasenetzwerke und stressadaptive Umbauprozesse des endolysosomalen Systems zu analysieren.
cathepsin L Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CTSL-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CTSL abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CTSL-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CTSL-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.