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CA I Double Nickase Plasmid (h) | sc-404963-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CA I Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404963-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das menschliche CA1-Gen kodiert die Carboanhydrase I (CA I), ein Zink-Metalloenzym, das die reversible Hydratation von CO₂ zu Bicarbonat und Protonen katalysiert und damit die intrazelluläre pH-Kontrolle, den CO₂-Transport sowie die bicarbonatabhängige Pufferung unterstützt. Die Aktivität von CA I trägt zur Säure-Basen-Homöostase bei und steht in Verbindung mit Ionentransportprozessen, die den Chlorid-/Bicarbonat-Austausch und die Gasverarbeitung in Erythrozyten koordinieren. Eine veränderte Carboanhydrase-Funktion kann die zelluläre pH-Regulation und den redoxadaptiven Stoffwechsel stören – Aspekte, die häufig in Zusammenhängen wie der hämatologischen Physiologie, der renalen und gastrointestinalen Bicarbonat-Bilanz sowie der Azidifizierung des Tumormikromilieus untersucht werden. CA1 wird daher häufig als Marker und funktioneller Knotenpunkt in Studien zu pH-abhängiger Signalübertragung, metabolischer Anpassung und CO₂-/Bicarbonat-Fluss verwendet.
CA I Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CA1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CA1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CA1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CA1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.