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C1s Double Nickase Plasmid (h) | sc-404794-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
C1s Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404794-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
C1S kodiert die Komplementkomponente C1s, eine modulare Serinprotease, die innerhalb des C1-Komplexes wirkt und den klassischen Komplementweg initiiert. Nach der Aktivierung spaltet C1s C4 und C2 und erzeugt dadurch die C3-Konvertase, wodurch die Erkennung von Immunkomplexen mit nachgeschalteter Opsonisierung und entzündlicher Signalübertragung verknüpft wird. Die Aktivität von C1s greift in proteolytische Kaskaden, die Prozessierung extrazellulärer Proteine und die Regulation der angeborenen Immunantwort ein, prägt Zytokinantworten und unterstützt die Beseitigung apoptotischen Materials. Eine fehlregulierte Aktivierung des klassischen Komplementsystems sowie genetische Varianten, die C1S betreffen, wurden mit immunvermittelten Entzündungen, einer erhöhten Anfälligkeit für wiederkehrende Infektionen und komplementvermittelten Phänotypen von Gewebeschädigung in Verbindung gebracht, was die Relevanz des Gens für Forschung in der Immunologie und Gefäßbiologie unterstreicht.
C1s Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des C1S-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von C1S abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die C1S-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit C1S-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.