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C1q-C Double Nickase Plasmid (h) | sc-403618-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
C1q-C Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403618-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
C1QC kodiert die C‑Kette der Komplementkomponente C1q, eines Mustererkennungs‑Moleküls, das den klassischen Komplementweg einleitet, indem es an Immunkomplexe und veränderte körpereigene Strukturen bindet. C1q ist an der Opsonisierung, der phagozytischen Beseitigung und der Immunmodulation beteiligt und verknüpft die angeborene Immunerkennung mit der nachgeschalteten Komplementaktivierung und entzündlichen Signalübertragung. Im zentralen Nervensystem und in peripheren Geweben trägt C1q zum synaptischen Pruning durch Mikroglia, zur Beseitigung von Zelltrümmern und zur Regulation des Zytokinmilieus bei und verbindet so die Komplementbiologie mit der neuroimmunologischen Kommunikation. Eine dysregulierte C1q/C1QC‑Expression und Komplementaktivierung stehen im Zusammenhang mit entzündlichen und autoimmunen Prozessen, Neurodegeneration sowie Phänotypen tumorassoziierter Makrophagen und unterstützen mechanistische Untersuchungen zur komplementgetriebenen Gewebeumgestaltung.
C1q-C Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des C1QC-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von C1QC abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die C1QC-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit C1QC-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.