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c-Fms/CSF-1R Double Nickase Plasmid (h) | sc-400416-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
c-Fms/CSF-1R Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400416-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CSF1R kodiert c-Fms/CSF-1R, eine Rezeptor-Tyrosinkinase, die vorwiegend in mononukleären Phagozyten exprimiert wird und als Antwort auf den koloniestimulierenden Faktor 1 (CSF1) und IL-34 Überleben, Proliferation und Differenzierung steuert. Die ligandeninduzierte Dimerisierung aktiviert die Autophosphorylierung sowie nachgeschaltete PI3K–AKT-, RAS–MAPK- und JAK/STAT-Signalwege und koordiniert damit Makrophagen-Polarisierung, Chemotaxis und Gewebeumbau. Die CSF1R-Signalisierung ist zentral für die Osteoklastogenese und die Homöostase von Mikroglia und verbindet sie somit mit Knochenumsatz und neuroinflammatorischen Programmen. Eine fehlregulierte Aktivität des CSF1R-Signalwegs wird häufig in der Biologie tumorassoziierter Makrophagen und in Modellen entzündlicher Erkrankungen untersucht, in denen veränderte myeloide Signalgebung lokale Zytokinnetzwerke prägt.
c-Fms/CSF-1R Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CSF1R-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CSF1R abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CSF1R-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CSF1R-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.