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| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
BTF3a/b Double Nickase Plasmid (h) | sc-403520-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
BTF3a/b Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403520-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
BTF3 kodiert den Basic Transcription Factor 3 und erzeugt die Isoformen BTF3a und BTF3b, die mit der RNA‑Polymerase II assoziieren und so die Initiation der Transkription sowie basale Genexpressionsprogramme unterstützen. Über seine Rolle in der Transkription hinaus wird BTF3 auch mit kotranslationalen Prozessen und der zellulären Proteostase in Verbindung gebracht, wodurch es mit der Regulation von Zellwachstum, Stressantworten und der Protein‑Homöostase verknüpft ist. Eine veränderte BTF3‑Expression wurde in mehreren krankheitsrelevanten Kontexten beschrieben, darunter Krebserkrankungen, bei denen eine dysregulierte transkriptionelle Kontrolle Proliferations‑ und Überlebensphänotypen beeinflussen kann. Als breit wirkender, transkriptionsassoziierter Faktor wird BTF3a/b häufig in Signalwegen untersucht, die die Genauigkeit der Genexpression, die Zellzyklusdynamik und stressadaptive Signalübertragung steuern.
BTF3a/b Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des BTF3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von BTF3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die BTF3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit BTF3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.