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BPTF Double Nickase Plasmid (h) | sc-404092-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
BPTF Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404092-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
BPTF (Bromodomänen‑PHD‑Finger‑Transkriptionsfaktor) ist eine zentrale Untereinheit des NURF‑Chromatin‑Remodeling‑Komplexes, der die Erkennung von Histonmodifikationen mit ATP‑abhängigem Nukleosomen‑Sliding koppelt und dadurch die Chromatinzugänglichkeit sowie Transkriptionsprogramme formt. Über seinen PHD‑Finger und seine Bromodomäne integriert BPTF Signale aus der H3K4‑Methylierung und der Histonacetylierung, um Genexpressionsnetzwerke zu regulieren, die Entwicklung, Lineage‑Festlegung und Zellzyklusprogression steuern. Das BPTF‑abhängige Remodeling beeinflusst Enhancer‑Aktivität und die Bindung von Transkriptionsfaktoren und verknüpft so den epigenetischen Zustand mit der durch RNA‑Polymerase II vermittelten Transkription. Eine dysregulierte Expression oder Funktion von BPTF wurde mit veränderten Chromatinzuständen und transkriptionellen Abhängigkeiten in verschiedenen Krebs‑ und neuroentwicklungsbezogenen Kontexten in Verbindung gebracht, was seine Nutzung als Forschungsziel in der Epigenetik und Transkriptionsbiologie unterstützt.
BPTF Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des BPTF-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von BPTF abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die BPTF-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit BPTF-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.