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BMP-1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402432-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
BMP-1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402432-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
BMP1 kodiert das bone morphogenetic protein 1 (BMP-1), eine sekretierte Metalloprotease aus der Astacin-Familie, die als Prokollagen‑C‑Proteinase und Regulator der Reifung der extrazellulären Matrix (EZM) wirkt. BMP-1 spaltet zahlreiche Vorläufer- und Modulatorproteine der Matrix, darunter fibrilläre Prokollagene sowie Proteine, die die TGF‑β/BMP-Signalübertragung beeinflussen, und koordiniert dadurch die Kollagenfibrillogenese, das Gewebe‑Remodeling und die Morphogenese. Über diese Aktivitäten beeinflusst BMP-1 Signalwege, die mit Matrixablagerung, Fibrose und Wundheilung verknüpft sind, und eine veränderte BMP1-Funktion wurde mit erblichen Phänotypen von Bindegewebs- und Knochenfragilität in Verbindung gebracht. BMP1 wird daher in Zell- und Gewebemodellen breit untersucht, um EZM-abhängige Signalgebung, stromales Remodeling und matrixgetriebene Veränderungen des Zellverhaltens zu analysieren.
BMP-1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des BMP1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von BMP1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die BMP1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit BMP1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.