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Atg2A Double Nickase Plasmid (h) | sc-411671-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Atg2A Double Nickase Plasmid (h2) | sc-411671-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ATG2A kodiert Atg2A, einen konservierten Autophagie-Faktor, der für die Biogenese und Expansion von Autophagosomen erforderlich ist, indem er den Lipidtransfer an Phagophor-Membranen unterstützt und mit der zentralen ATG-Maschinerie koordiniert. In menschlichen Zellen trägt Atg2A zum autophagischen Flux, zur Anpassung an Nährstoffstress und zur Proteostase bei, indem es die Bildung funktionsfähiger Autophagosomen fördert, die zytoplasmatische Fracht zu Lysosomen transportieren. Eine Störung ATG2A-abhängiger Signalwege kann die Homöostase von Organellen, die mitochondriale Qualitätskontrolle und inflammatorische Signalgebung verändern und verknüpft Autophagie-Defekte damit mit Mechanismen, die für Neurodegeneration, Stresstoleranz von Krebszellen und metabolische Dysfunktion relevant sind. ATG2A ist daher ein nützliches Ziel, um selektive und nichtselektive Autophagieprogramme sowie deren nachgeschaltete zelluläre Phänotypen zu untersuchen.
Atg2A Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ATG2A-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ATG2A abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ATG2A-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ATG2A-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.