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ASPP1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-404330-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ASPP1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404330-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
PPP1R13B kodiert das p53‑bindende, die Apoptose fördernde Protein 1 (ASPP1), einen Regulator stressresponsiver Transkription, der die Aktivität der p53‑Proteinfamilie moduliert und Entscheidungen über das Zellschicksal beeinflusst. ASPP1 fördert Transkriptionsprogramme, die mit Apoptose und Zellzykluskontrolle verknüpft sind, indem es die Bindung von p53/p63/p73 an ausgewählten Zielpromotoren erleichtert und dabei in Signalwege der DNA‑Schadensantwort und der Checkpoint‑Kontrolle eingreift. Aufgrund dieser Funktionen wurde PPP1R13B im Zusammenhang mit veränderter Apoptosekompetenz, einer Abschwächung von Tumorsuppressor‑Signalwegen und einer breiteren Dysregulation transkriptioneller Netzwerke untersucht, die für die onkogene Transformation relevant sind. Seine regulatorische Rolle macht es zudem nützlich, um zu analysieren, wie kontextspezifische p53‑Outputs durch die Verfügbarkeit von Kofaktoren und den Chromatinzustand geprägt werden.
ASPP1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des PPP1R13B-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von PPP1R13B abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die PPP1R13B-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit PPP1R13B-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.