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ARHGAP19 Double Nickase Plasmid (h) | sc-406142-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ARHGAP19 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-406142-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ARHGAP19 kodiert ein Rho-GTPase-aktivierendes Protein, das die Signalübertragung der RHO-Familie herunterreguliert, indem es die GTP-Hydrolyse beschleunigt. Dadurch wird die Organisation des Aktinzytoskeletts feinabgestimmt und es ergeben sich nachgelagerte Effekte auf Zellform, Adhäsion und Motilität. Durch die Modulation Rho-abhängiger Signalwege trägt ARHGAP19 zur räumlich-zeitlichen Kontrolle der Membrandynamik und zum Umbau des Zytoskeletts bei, etwa während Migration und dem Trafficking von Immunzellen. Eine veränderte Regulation von Rho-GTPasen wird allgemein mit fehlgesteuerter Proliferation, Invasion und inflammatorischer Signalgebung in Verbindung gebracht, was ARHGAP19 zu einem nützlichen Knotenpunkt für die Untersuchung der an das Zytoskelett gekoppelten Signaltransduktion macht. Expression und funktionelle Störung von ARHGAP19 wurden in Zusammenhängen untersucht, die für hämatopoetische und immunbiologische Fragestellungen relevant sind, in denen Rho-Signale Differenzierung und Effektorantworten beeinflussen.
ARHGAP19 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ARHGAP19-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ARHGAP19 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ARHGAP19-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ARHGAP19-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.