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ARH3 Double Nickase Plasmid (h) | sc-407965-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ARH3 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-407965-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane Gen **ADPRHL2** kodiert **ARH3**, eine ADP-Ribosylhydrolase, die serinverknüpfte Mono- und Poly(ADP-Ribose) von Proteinen entfernt und dadurch die PARP-abhängige ADP-Ribosylierung rückgängig macht. Über diese Aktivität trägt ARH3 zur Regulation der DNA-Schadenssignalgebung und -reparatur, der Chromatindynamik sowie stressantwortbezogener Signalwege bei, die von reversiblen ADP-Ribose-Modifikationen abhängen. ARH3 wirkt koordiniert mit PARP1/2 und verwandten ADP-Ribosylierungsenzymen zusammen, um nach genotoxischem und oxidativem Stress die Homöostase des Proteoms aufrechtzuerhalten. Eine veränderte ADPRHL2-Funktion wurde mit Neurodegeneration und stressinduzierter zellulärer Vulnerabilität in Verbindung gebracht und ist damit ein relevantes Ziel für die Untersuchung von Mechanismen der Genomstabilität und neuronalen Resilienz.
ARH3 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ADPRHL2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ADPRHL2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ADPRHL2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ADPRHL2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.