Date published: 2026-7-10

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AMPK alpha 2 CRISPR Activation Plasmid (h): sc-400277-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • AMPK alpha 2 CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • AMPK alpha 2 CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom AMPK alpha 2 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom AMPK alpha 2 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der PRKAA2-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    AMPK alpha 2 CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-400277-ACT
    20 µg
    $397.00

    AMPK alpha 2 CRISPR Activation Plasmid (h2)

    sc-400277-ACT-2
    20 µg
    $397.00

    PRKAA2 kodiert die katalytische α2‑Untereinheit der AMP‑aktivierten Proteinkinase (AMPK), einem zentralen Energiesensor, der als Antwort auf metabolischen Stress die ATP‑Homöostase der Zelle aufrechterhält. AMPKα2 integriert vorgeschaltete Signale von LKB1 und CaMKK2, um die Glukoseaufnahme, die Lipidoxidation, die mitochondriale Biogenese und die Autophagie zu regulieren – unter anderem über Signalwege wie die Hemmung von mTORC1 und die Aktivierung von ULK1. In menschlichen Geweben ist die Aktivität von AMPKα2 eng mit der Nährstoffsensorik und dem Redox‑Gleichgewicht verknüpft und von breiter Bedeutung für metabolische Fehlregulationen, Entzündungsprozesse und Stressanpassungs‑Phänotypen, wie sie in kardiometabolischen sowie neurodegenerationsassoziierten Kontexten beobachtet werden. Eine Modulation der PRKAA2‑Expression ist daher nützlich, um zu untersuchen, wie Energiestress‑Signalgebung Transkriptionsprogramme und Zellschicksalsentscheidungen umgestaltet.

    AMPK alpha 2 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen PRKAA2-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    AMPK alpha 2 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des PRKAA2-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der PRKAA2-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen AMPK alpha 2-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native PRKAA2-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von AMPK alpha 2-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des AMPK alpha 2-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem PRKAA2-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.