Date published: 2026-7-11

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AMPK alpha 1 CRISPR Activation Plasmid (m2): sc-430618-ACT-2

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Datenblätter
  • Zielspezies: mouse
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • AMPK alpha 1 CRISPR Activation Plasmid (m2) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • AMPK alpha 1 CRISPR Aktivierungsplasmide (m2) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom AMPK alpha 1 CRISPR-Aktivierungsplasmid (m2) und vom AMPK alpha 1 CRISPR-Aktivierungsplasmid (m22) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der Prkaa1-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: AMPK alpha 1: sc-398861
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    AMPK alpha 1 CRISPR Activation Plasmid (m2)

    sc-430618-ACT-2
    20 µg
    $397.00

    Das Mausgen Prkaa1 kodiert die katalytische α1‑Untereinheit der AMP‑aktivierten Proteinkinase (AMPKα1), einen zentralen Energiesensor, der bei steigenden AMP/ADP‑Spiegeln aktiviert wird, um die ATP‑Homöostase wiederherzustellen. AMPKα1 integriert upstream‑Signale von LKB1 und CaMKK2 und reguliert Stoffwechselwege wie die Fettsäureoxidation, die Glukoseaufnahme und die Hemmung anaboler Programme über Zielproteine wie ACC und mTORC1; zugleich beeinflusst es Autophagie und mitochondriale Biogenese. Eine Fehlregulation der AMPKα1‑Signalübertragung ist mit veränderter Nährstoffsensorik und zellulären Stressantworten verbunden, die für Adipositas, Typ‑2‑Diabetes, hepatische Steatose, Entzündungen und Tumormetabolismus relevant sind. Die Geneditierung von Prkaa1 in Mausmodellen ermöglicht mechanistische Studien zur Energiebilanz, zur Aktivierung und Polarisierung von Immunzellen sowie zum gewebespezifischen metabolischen Remodeling und unterstützt funktionelle Genomik‑Workflows in der Stoffwechsel‑ und Krebsbiologieforschung.

    AMPK alpha 1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m2) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Prkaa1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    AMPK alpha 1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m2) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Prkaa1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Prkaa1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen AMPK alpha 1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Prkaa1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von AMPK alpha 1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des AMPK alpha 1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Prkaa1-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.