Date published: 2026-7-17

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AKAP 12 CRISPR Activation Plasmid (h): sc-406008-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • AKAP 12 CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • AKAP 12 CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom AKAP 12 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom AKAP 12 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der AKAP12-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: AKAP 12: sc-376740
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    ProduktKatalog #EINHEITPreisANZAHLFavoriten

    AKAP 12 CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-406008-ACT
    20 µg
    $397.00

    AKAP 12 CRISPR Activation Plasmid (h2)

    sc-406008-ACT-2
    20 µg
    $397.00

    AKAP12 (A‑Kinase-Ankerprotein 12; Gravin) ist ein Gerüstprotein, das die PKA- und PKC-Signalübertragung an der Plasmamembran und am Zytoskelett räumlich organisiert und dadurch Rezeptordesensibilisierung, Zytoskelett-Umbau und Zellzyklus-Kontrolle koordiniert. Durch das Verankern von Kinasen und Phosphatasen in der Nähe von GPCRs und Integrinen beeinflusst AKAP12 Signalwege, die die Dynamik fokaler Adhäsionen, Zellmigration und Barrierefunktion steuern, mit nachgeschalteten Effekten auf MAPK- und cAMP-abhängige Signalgebung. Eine veränderte AKAP12-Expression und epigenetische Regulation wurden mit Änderungen in Programmen der Zelladhäsion und Motilität in Verbindung gebracht, die für die Krebsbiologie, vaskuläre Dysfunktion und entzündliche Mikroumgebungen relevant sind. Diese Eigenschaften machen AKAP12 zu einem nützlichen Knotenpunkt für die Untersuchung von Signalkompartimentierung und kontextabhängigen transkriptionellen Antworten in menschlichen Zellen.

    AKAP 12 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen AKAP12-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    AKAP 12 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des AKAP12-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der AKAP12-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen AKAP 12-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native AKAP12-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von AKAP 12-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des AKAP 12-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem AKAP12-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.