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Ah Receptor Double Nickase Plasmid (h) | sc-400297-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Ah Receptor Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400297-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane **AHR**-Gen kodiert den Aryl-Hydrocarbon-Rezeptor (Ah-Rezeptor), einen ligandenaktivierten Transkriptionsfaktor, der Xenobiotika und endogene Metaboliten erkennt, um Genexpressionsprogramme zu steuern, die Entgiftung, Barrierefunktion und Immunmodulation kontrollieren. Nach Ligandenbindung transloziert AHR in den Zellkern, heterodimerisiert mit ARNT und bindet an Xenobiotic-Response-Elemente, um Zielgene wie **CYP1A1** und **CYP1B1** zu induzieren; dabei überschneidet sich seine Wirkung mit oxidativen Stressantworten und inflammatorischer Signalübertragung. Die AHR-Aktivität ist mit Signalwegen wie **NF-κB**, **WNT/β-Catenin** und **TGF-β** verknüpft und beeinflusst dadurch Zellzykluskontrolle, Differenzierung und Gewebehomöostase. Eine dysregulierte AHR-Signalgebung wurde in kontextabhängiger Tumorbiologie, chronisch-entzündlichen Zuständen und veränderten Reaktionen auf Umweltexpositionen impliciert, was seine Bedeutung als mechanistischer Knotenpunkt in toxikologischer und immunologischer Forschung unterstreicht.
Ah Receptor Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des AHR-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von AHR abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die AHR-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit AHR-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.